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Vapula Haukongo – Die DDR-Kinder aus Namibia | Was für ein Leben – Folge 18

Vapula Haukongo – Die DDR-Kinder aus Namibia | Was für ein Leben – Folge 18

19m 19s

Vapula Haukongo wurde als Kind mitten im Kalten Krieg aus einem namibischen Flüchtlingslager in die DDR gebracht. Dort wuchs er in Ostdeutschland auf, sprach Deutsch, ging zur Schule und sollte Teil einer neuen sozialistischen Elite für ein unabhängiges Namibia werden.
Doch dann fiel die Berliner Mauer – und plötzlich musste er zurück. In ein Land, das eigentlich seine Heimat war, ihm aber völlig fremd geworden war.
In dieser Folge erzählt Vapula Haukongo, wie es war, zwischen zwei Kulturen und Identitäten aufzuwachsen, warum viele der sogenannten „DDR-Kinder aus Namibia“ bis heute mit ihrer Vergangenheit kämpfen – und wie er es geschafft...

Bettina Göring – Leben mit einem belasteten Namen | Was für ein Leben - Folge 17

Bettina Göring – Leben mit einem belasteten Namen | Was für ein Leben - Folge 17

27m 53s

Bettina Göring trägt einen Namen, der bis heute mit den Verbrechen des Nationalsozialismus verbunden ist. Sie ist die Großnichte von Hermann Göring – einem der führenden Männer im NS-Regime.
Doch was bedeutet es, mit so einer Familiengeschichte zu leben?
In dieser Folge spricht Bettina Göring darüber, wie sie ihre Herkunft lange verdrängt hat, warum sie sich später intensiv damit auseinandergesetzt hat – und wie sehr sie diese Vergangenheit geprägt hat. Sie erzählt von ihrem Leben als Aussteigerin, von ihrer bewussten Abgrenzung zur Ideologie ihrer Familie und davon, wie sie ihren eigenen Weg gefunden hat.
Ein Gespräch über Verantwortung, Identität und...

Zwischen Aids-Station, Pflegealltag und neuer Berufung: Antje Hartmann | Was für ein Leben - Folge 16

Zwischen Aids-Station, Pflegealltag und neuer Berufung: Antje Hartmann | Was für ein Leben - Folge 16

29m 18s

Eine Biografie zwischen Fürsorge, Grenzerfahrungen und kreativer Selbstverwirklichung
Manche Lebenswege verlaufen nicht geradlinig – sondern zwischen Berufung und Neuanfang. Der von Antje Hartmann ist ein solcher.
In Ost-Berlin geboren und in einer medizinisch geprägten Familie aufgewachsen, entwickelt sie früh ein Gespür für Menschen – und für Geschichten. Mit 18 beginnt sie ihre Ausbildung zur Krankenschwester und taucht in den intensiven Krankenhausalltag der 1990er-Jahre ein.
Sie arbeitet auf Aids-Stationen, erlebt Nachtschichten, Ausnahmesituationen und begegnet Menschen aus unterschiedlichsten Lebenswelten. Später ist sie in der ambulanten Pflege in Kreuzberg tätig, wo sie Armut, Einsamkeit und oft übersehene Realitäten hautnah erlebt.
Mit der Zeit...

Bevor es zu spät ist: Ein Gespräch mit meinem Vater | Was für ein Leben - Folge 15

Bevor es zu spät ist: Ein Gespräch mit meinem Vater | Was für ein Leben - Folge 15

19m 48s

Ein Leben gegen den Strom: Harald Geyer
Manche Gespräche sind mehr als Interviews. Dieses ist eines davon.
In dieser Folge spricht Matti Geyer mit seinem eigenen Vater – Harald Geyer. Ein Gespräch unter besonderen Umständen: Harald befindet sich in Palliativpflege. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Das Sprechen fällt ihm bereits schwer.
Geboren 1939, wächst er in den letzten Kriegsjahren und der unmittelbaren Nachkriegszeit auf. Früh verliert er seinen Vater. Kurz nach Kriegsende wird die Familie von sowjetischen Soldaten aus ihrem Zuhause vertrieben. Hunger prägt den Alltag – bis eine Beziehung seiner Mutter zu einem sowjetischen Offizier das Überleben sichert.
Harald...

Rebellion, Rausch und Religion: Nina Hagen erzählt | Was für ein Leben - Folge 14

Rebellion, Rausch und Religion: Nina Hagen erzählt | Was für ein Leben - Folge 14

24m 40s

Eine Biografie zwischen Punk, Provokation und spiritueller Suche

Manche Leben sprengen jede Schublade. Das von Nina Hagen gehört dazu.
Aufgewachsen in Ostberlin in einer politisch unbequemen Familie, wird sie früh zur Außenseiterin. Staatliche Institutionen setzen ihr Grenzen – doch sie findet ihren eigenen Weg in der Musik.
Zunächst wird sie in der DDR bekannt, später im Westen zur Ikone und schließlich international berühmt.
Ihr Weg führt sie durch die Punk-Szene Londons, das wilde Westberlin und bis nach Los Angeles. Ein Leben zwischen künstlerischen Höhenflügen und persönlichen Abstürzen, geprägt von Exzessen, radikaler Selbstinszenierung und immer neuen Neuanfängen.
Doch Nina Hagen sucht...

Kind im Inferno der letzten Kriegstage | Was für ein Leben - Folge 13

Kind im Inferno der letzten Kriegstage | Was für ein Leben - Folge 13

25m 25s

Eine Biografie zwischen Kriegserfahrung, Erinnerung und zivilem Engagement

Manche Erinnerungen lassen einen ein Leben lang nicht los. Die von Arnold Mosshammer gehören dazu.
Ende April 1945 wird das kleine brandenburgische Dorf Halbe zum Schauplatz einer der letzten großen Schlachten des Zweiten Weltkriegs. In der sogenannten Kesselschlacht geraten Zehntausende Soldaten, Flüchtlinge und Zivilisten zwischen die Fronten von Wehrmacht und Roter Armee. Innerhalb weniger Tage sterben vermutlich bis zu 60.000 Menschen.
Arnold Mosshammer ist zu diesem Zeitpunkt zwölf Jahre alt.
Gemeinsam mit seiner Mutter und Großmutter verbringt er vier Tage in einem Keller, während über ihnen Granaten einschlagen und Maschinengewehre rattern. Als...

Kuba, DDR, Berlin: Wie Teresa Casanueva Teil der East Side Gallery wurde | Was für ein Leben - Folge 12

Kuba, DDR, Berlin: Wie Teresa Casanueva Teil der East Side Gallery wurde | Was für ein Leben - Folge 12

25m 17s

Eine Biografie zwischen Revolution, Kunst und überwundenen Grenzen
Manche Lebenswege verlaufen zwischen Welten – politisch, geografisch und künstlerisch. Der von Teresa Casanueva ist ein solcher.

1963 in Kuba geboren, wächst sie in einem kommunistischen System auf, das ihr Denken und ihre Perspektiven früh prägt. In den 1980er-Jahren führt sie ihr Weg in die DDR, wo sie Kunst studiert – eine Zeit, die ihren Blick auf Gesellschaft und künstlerischen Ausdruck nachhaltig verändert.
Dann kommt der Umbruch. Mit dem Fall der Berliner Mauer eröffnet sich ein neuer Raum – auch für ihre Kunst. Teresa Casanueva wird Teil eines einzigartigen Projekts: der East...

Wie Günther Krabbenhöft zum Berliner Kult-Opa wurde | Was für ein Leben - Folge 11

Wie Günther Krabbenhöft zum Berliner Kult-Opa wurde | Was für ein Leben - Folge 11

38m 50s

Eine Biografie zwischen Ausgrenzung, Selbstfindung und Berliner Clubkultur
Manche Menschen werden erst spät zu dem, was sie eigentlich immer sein wollten. Günther Krabbenhöft ist einer von ihnen.
Geboren 1945 in Hildesheim und aufgewachsen in einer ländlichen Gegend bei Hannover, ist seine Kindheit geprägt von Strenge und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Schon früh gerät er in Konflikt mit sich selbst und seiner Umwelt. Mit 16 Jahren unternimmt er zwei Suizidversuche – und überlebt.
Er beginnt, sich ein Leben aufzubauen: wird Koch, heiratet, wird Vater. Doch erst mit 35 findet er den Mut zu seinem Coming-out. Ein Wendepunkt.
Berlin wird zu seinem...

Tagebuch einer Berliner Busfahrerin | Was für ein Leben - Folge 10

Tagebuch einer Berliner Busfahrerin | Was für ein Leben - Folge 10

41m 53s

Drei Jahrzehnte Berliner Busleben – die Anekdoten einer Fahrerin
Das ist Berlin – aus der Perspektive, die wir alle kennen… aber viel zu selten wirklich hören.
In dieser Folge von "Was für ein Leben" spricht FluxFM-Redakteur Matti Geyer mit Antje Boesler.
Seit über 30 Jahren sitzt sie am Steuer eines Berliner Busses.

Schon vor der Wende geht’s für sie los – seitdem erlebt sie Tag für Tag diese Stadt in all ihren Facetten.
Und wer denkt, Busfahren ist Routine, der hat diese Geschichten noch nicht gehört.
Antje Boesler erzählt von schrägen Fahrgästen, absurden Situationen und Momenten, die einfach nur typisch...

Ein Bein verloren, die Freiheit gewonnen | Was für ein Leben - Folge 9

Ein Bein verloren, die Freiheit gewonnen | Was für ein Leben - Folge 9

26m 17s

Schuss an der Grenze – und trotzdem weiter
Das klingt wie ein harter Film – ist aber Realität.
In dieser Folge von „Was für ein Leben“ spricht FluxFM-Redakteur Matti Geyer mit Thomas von Grumbkow.
Er wächst in der DDR auf, in Leipzig.

Ein junger Mann, der aneckt. Der Westmusik hört. Der Freiheit spüren will.
Im selbstorganisierten Jugendclub legt er verbotene Songs auf – heimlich vom Radio aufgenommen.

Jeden Sommer trampt er ans Schwarze Meer. Bulgarien. Ein kleines Stück Freiheit im System.
Doch irgendwann reicht ihm das nicht mehr.
1981 wagt er die Flucht.

An der bulgarisch-türkischen Grenze.
Wenige Meter vor...