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Herr Reff: Der Lehrer, der Millionen erreicht  | Was für ein Leben – Folge 27

Herr Reff: Der Lehrer, der Millionen erreicht | Was für ein Leben – Folge 27

‧ 32m 47s

Herr Reff gehört zu den bekanntesten Lehrern Deutschlands. Millionen Menschen kennen ihn aus Social Media, wo er mit Humor, Haltung und klaren Botschaften für Bildung, Respekt und Zusammenhalt wirbt. Doch seine eigene Geschichte beginnt weit entfernt von Likes und Reichweite. Er wächst in Armut auf. Seine Familie ist von Krieg, Flucht und schweren Verlusten geprägt. Zu Hause bestimmen Depressionen den Alltag, in der Schule erlebt er Ausgrenzung und Verletzungen. Trotzdem kämpft er sich zum Abitur, studiert und wird Lehrer. Heute unterrichtet er an einer Berliner Sekundarschule in einem sozialen Brennpunkt. Dort erlebt er täglich die Herausforderungen des Bildungssystems: Armut, Gewalt,...

950 Menschen in die Freiheit: Fluchthelfer Burkhart Veigel | Was für ein Leben – Folge 26

950 Menschen in die Freiheit: Fluchthelfer Burkhart Veigel | Was für ein Leben – Folge 26

‧ 31m 21s

Nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 wird Burkhart Veigel zu einem der erfolgreichsten Fluchthelfer Deutschlands. Als Medizinstudent entwickelt er spektakuläre Fluchtmethoden, gräbt Tunnel, baut Autos zu Fluchtfahrzeugen um und organisiert geheime Grenzübertritte. Mehr als 950 Menschen verhilft er zur Flucht aus der DDR.
Im Gespräch mit Matti Geyer erzählt Burkhart Veigel von den dramatischen Jahren des Kalten Krieges, von mutigen Fluchtversuchen, den Methoden der Stasi und den Risiken, die er selbst auf sich nahm. Wie funktionierte die berühmte „Doppelgänger-Tour“? Warum scheiterten die Entführungsversuche der Stasi? Und was treibt einen jungen Studenten dazu, sein eigenes Leben für die Freiheit anderer...

Hausbesetzerin mit 16: Marina Müller und das Rauch-Haus | Was für ein Leben – Folge 25

Hausbesetzerin mit 16: Marina Müller und das Rauch-Haus | Was für ein Leben – Folge 25

‧ 34m 39s

1971 wird in Kreuzberg ein leerstehendes Gebäude besetzt. Aus dem ehemaligen Schwesternwohnheim des Bethanien-Krankenhauses entsteht das Georg-von-Rauch-Haus – eines der bekanntesten Hausprojekte Deutschlands.
Marina Müller war damals 16 Jahre alt und von Anfang an dabei. Im Gespräch mit Matti Geyer erzählt sie von Wohnungsnot, Protestkultur, politischen Idealen und dem Alltag im besetzten Haus.
Wie kam es zur Besetzung? Wer waren die Menschen dahinter? Und warum wird über das Rauch-Haus bis heute diskutiert?
Darum geht es in dieser Folge von Was für ein Leben.

Eberhard Diepgen: Der Mann, der Berlin fast zwei Jahrzehnte regierte | Was für ein Leben – Folge 24

Eberhard Diepgen: Der Mann, der Berlin fast zwei Jahrzehnte regierte | Was für ein Leben – Folge 24

‧ 42m 16s

Kaum ein Politiker hat Berlin so lange geprägt wie Eberhard Diepgen. Fast 17 Jahre lang war der CDU-Politiker Regierender Bürgermeister – zunächst im geteilten West-Berlin, später als erster Regierungschef des wiedervereinigten Berlin. Seine Amtszeit umfasste einige der entscheidendsten Jahre der jüngeren Stadtgeschichte.
Geboren 1941 in Berlin, wächst Diepgen in den Trümmern des Zweiten Weltkriegs auf. Schon früh engagiert er sich in der CDU, studiert Jura und wird 1984 erstmals Regierender Bürgermeister. Er erlebt die letzten Jahre der Frontstadt im Kalten Krieg, die 750-Jahr-Feier Berlins, den Anschlag auf die Diskothek La Belle und den politischen Alltag einer eingeschlossenen Stadt.
Nach Mauerfall...

Assia Gorban: Das Mädchen, das den Holocaust überlebte | Was für ein Leben – Folge 23

Assia Gorban: Das Mädchen, das den Holocaust überlebte | Was für ein Leben – Folge 23

‧ 39m 12s

Eine Kindheit zwischen Ghetto, Todeslager und Flucht – und die Geschichte einer Frau, die niemals aufgehört hat zu erinnern
Manche Erinnerungen begleiten einen ein Leben lang. Assia Gorban trägt sie seit mehr als acht Jahrzehnten mit sich.
1933 wird sie als Assia Klurfeld in Mohyliw-Podilskyj in der heutigen Ukraine geboren. Als die deutsche Wehrmacht 1941 die Sowjetunion überfällt, ist sie sieben Jahre alt. Wenig später wird ihre Familie in ein Ghetto gezwungen und anschließend in das rumänisch verwaltete Todeslager Petschora deportiert. Hunger, Gewalt und der tägliche Tod bestimmen fortan ihren Alltag.
Doch ihre Mutter weigert sich, das Schicksal ihrer Kinder...

Carla Kalkbrenner: Zwischen DDR-Fernsehen, Wende und Krimi | Was für ein Leben – Folge 22

Carla Kalkbrenner: Zwischen DDR-Fernsehen, Wende und Krimi | Was für ein Leben – Folge 22

‧ 25m 45s

Manche Menschen beobachten Geschichte. Andere erzählen sie. Carla Kalkbrenner hat beides getan.
Sie wächst in der DDR als Tochter des Malers Fritz Eisel auf und erlebt ihre Kindheit in Potsdam. Später studiert sie Journalistik in Leipzig und arbeitet ab 1979 für das Fernsehen der DDR. Als die Friedliche Revolution das Land verändert, berichtet sie mittendrin über eine Gesellschaft im Umbruch – zunächst für den Deutschen Fernsehfunk, später für den ORB, das ZDF und die Deutsche Welle. Für ihre Arbeit wird sie unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.
Doch Carla Kalkbrenners Geschichte endet nicht im Journalismus. Heute schreibt sie erfolgreiche Berlin-Krimis,...

Michael Sturm: Lebensborn-Kind auf der Suche nach der eigenen Wahrheit | Was für ein Leben - Folge 21

Michael Sturm: Lebensborn-Kind auf der Suche nach der eigenen Wahrheit | Was für ein Leben - Folge 21

‧ 36m 37s

Eine Biografie zwischen Verschleierung, Aufarbeitung und einem Leben im Schatten der NS-Vergangenheit
Manche Lebensgeschichten wirken wie aus einem Drehbuch – nur dass sie real sind. Michael Sturm ist so eine Geschichte.
1941 in Bad Polzin (heute Polen) geboren, verbringt er seine ersten Lebensjahre in einem Lebensborn-Heim der SS. Was er selbst davon weiß? Jahrzehntelang praktisch nichts. Denn seine Herkunft wird ihm systematisch verschwiegen – von seiner Familie, von seiner Mutter, von einer Vergangenheit, über die nicht gesprochen wird.
Er wächst mit einer anderen Geschichte auf: Sein Vater sei ein Widerstandskämpfer des 20. Juli gewesen, gefallen im Kampf gegen Hitler. Erst...

Ilse Biberti – Zu viele Geschichten für nur einen Podcast  | Was für ein Leben - Folge 20

Ilse Biberti – Zu viele Geschichten für nur einen Podcast | Was für ein Leben - Folge 20

‧ 41m 53s

Ilse Biberti hat in ihrem Leben so viel erlebt, dass man daraus vermutlich mehrere Podcasts machen könnte. Schauspielerin, Regisseurin, Autorin, Produzentin, Sesamstraßen-Star, Pflegende von Angehörigen und heute Aktivistin bei den Omas gegen Rechts.
In dieser Folge von „Was für ein Leben“ spricht Matti Geyer mit einer Frau, die sich immer wieder neu erfunden hat. Ilse erzählt von ihrer schwierigen Kindheit, ihrem Auszug von zu Hause, ihrer ungewöhnlichen Verbindung zu Robert Biberti von den legendären Comedian Harmonists, ihren Erfolgen als Schauspielerin und Regisseurin sowie von den Widerständen, gegen die sie sich in einer von Männern dominierten Branche behaupten musste.
Außerdem geht...

Der Mann, der das Ampelmännchen gerettet hat  | Was für ein Leben - Folge 19

Der Mann, der das Ampelmännchen gerettet hat | Was für ein Leben - Folge 19

‧ 40m 46s

Markus Heckhausen: Eine Biografie zwischen Design, Ostalgie und der Rettung eines Berliner Symbols
Manche Dinge verschwinden fast – und werden dann doch zu etwas ganz anderem. Der Weg des Ost-Ampelmännchens ist genau so eine Geschichte.
Markus Heckhausen kommt Ende der 1980er-Jahre als Produktdesigner nach Berlin – in eine Stadt im Umbruch, zwischen Ende der DDR und neuer Hauptstadt-Identität. Eigentlich interessiert er sich für Gestaltung, Materialien und neue Formen.
Doch dann entdeckt er ein scheinbar unscheinbares Objekt, das gerade dabei ist, aus dem Stadtbild zu verschwinden: das Ost-Ampelmännchen.
Während nach der Wiedervereinigung viele DDR-Symbole ersetzt und abgebaut werden, sieht Heckhausen in...

Vapula Haukongo – Die DDR-Kinder aus Namibia | Was für ein Leben – Folge 18

Vapula Haukongo – Die DDR-Kinder aus Namibia | Was für ein Leben – Folge 18

‧ 19m 19s

Vapula Haukongo wurde als Kind mitten im Kalten Krieg aus einem namibischen Flüchtlingslager in die DDR gebracht. Dort wuchs er in Ostdeutschland auf, sprach Deutsch, ging zur Schule und sollte Teil einer neuen sozialistischen Elite für ein unabhängiges Namibia werden.
Doch dann fiel die Berliner Mauer – und plötzlich musste er zurück. In ein Land, das eigentlich seine Heimat war, ihm aber völlig fremd geworden war.
In dieser Folge erzählt Vapula Haukongo, wie es war, zwischen zwei Kulturen und Identitäten aufzuwachsen, warum viele der sogenannten „DDR-Kinder aus Namibia“ bis heute mit ihrer Vergangenheit kämpfen – und wie er es geschafft...