Assia Gorban: Das Mädchen, das den Holocaust überlebte | Was für ein Leben – Folge 23
Shownotes
Eine Kindheit zwischen Ghetto, Todeslager und Flucht – und die Geschichte einer Frau, die niemals aufgehört hat zu erinnern Manche Erinnerungen begleiten einen ein Leben lang. Assia Gorban trägt sie seit mehr als acht Jahrzehnten mit sich. 1933 wird sie als Assia Klurfeld in Mohyliw-Podilskyj in der heutigen Ukraine geboren. Als die deutsche Wehrmacht 1941 die Sowjetunion überfällt, ist sie sieben Jahre alt. Wenig später wird ihre Familie in ein Ghetto gezwungen und anschließend in das rumänisch verwaltete Todeslager Petschora deportiert. Hunger, Gewalt und der tägliche Tod bestimmen fortan ihren Alltag. Doch ihre Mutter weigert sich, das Schicksal ihrer Kinder zu akzeptieren. Mehrfach versucht sie, mit Assia aus dem Lager zu fliehen. Erst nach dramatischen Rückschlägen gelingt ihnen die Flucht – eine Entscheidung, die Assia das Leben rettet. Ihr Großvater wird ermordet, viele Angehörige überleben den Holocaust nicht. Nach dem Krieg baut Assia Gorban sich ein neues Leben auf. Heute lebt sie in Berlin und erzählt als Zeitzeugin ihre Geschichte, damit das Erlebte nicht in Vergessenheit gerät. Ihr Bericht gehört zu den eindrucksvollsten persönlichen Zeugnissen über den Holocaust in der Ukraine und das Lager Petschora. In dieser Folge spricht Matti Geyer mit Assia Gorban über ihre Kindheit im Holocaust, den Mut ihrer Mutter, den Verlust ihrer Familie und darüber, warum Erinnern für sie bis heute eine Aufgabe ist.
Transkript anzeigen
00:00:02:
00:00:08: Es gibt Geschichten, die darf man nie als selbstverständlich betrachten.
00:00:12: Nicht weil sie unglaublich klingen sondern weil immer weniger Menschen sie noch selbst erzählen können.
00:00:18: Hi ich bin Matigaya und in diesem Podcast spreche ich mit Menschen deren Leben Teil der Geschichte sind heute mit einer Frau deren Kindheit vom Holocaust geprägt wurde.
00:00:28: Asya Gorban, wurde in der heutigen Ukraine geboren.
00:00:32: Als die Deutsche Wehrmacht und ihre Verbündeten einmarschierten war sie gerade acht Jahre alt.
00:00:37: Sie musste den gelben Stern tragen wurde ins Ghetto und später ins KZ Peczora deportiert.
00:00:43: Sie überlebte Hunger Krankheiten zwei Fluchtversuche Und verdankt ihr Leben vor allem dem Mut ihrer Mutter.
00:00:49: Heute lebt Asiagorban in Berlin, mit über neunzig Jahren besucht sie noch immer Schulen und erzählt jungen Menschen von ihrer Geschichte.
00:00:58: Über ihr Überleben, Menschlichkeit und die Kraft der Erinnerung – über all das sprechen wir
00:01:03: jetzt!
00:01:06: Und das ist meine Geschichte.
00:01:08: Außergewöhnliche Lebensgeschichten auf Lux-FM.
00:01:12: Sie wurden in der Ukraine geboren, die damals noch zu Russland gehört hat.
00:01:18: Ja.
00:01:18: Wer waren ihre Eltern und was haben die gemacht?
00:01:21: Mein Vater gearbeitet in einer Organisation, er war so wie ein Hausmeister aber die Mutter hat nicht gearbeitet.
00:01:31: sie hatte zwei Kinder ich und mein Bruder vier Jahre junger.
00:01:37: Und war Ihre Familie gläubig?
00:01:40: Ich konnte sein gläube ich Aber Schabbat war Schabbatt.
00:01:45: Und Schweinefleisch ist zu uns nicht gekommen.
00:01:49: Wie war das, als Sie gelernt haben, dass jetzt Krieg ist?
00:01:54: Als Kinder habe ich zuerst gesehen, deutsche Soldaten.
00:01:57: auf die Motorräder sind sie gefahren und wir Kinder standen neben dem Weg und wir haben geguckt an die Soldaten und es waren schöne junge Männer.
00:02:11: Garmonyke gespielt.
00:02:13: Und wir haben gedacht, oh Gott!
00:02:15: Das ist ein Krieg?
00:02:17: Das sind
00:02:17: Deutsche?!
00:02:18: Das sind nette Menschen.
00:02:21: Aber die Deutschen sind durch unsere Stadt durchgefahren.
00:02:25: Die Macht in unserer Stadt... ...in Transnistrie waren der Rumäner und das hat uns gelassen
00:02:34: leben.".
00:02:34: Transnisterien
00:02:35: was heute ja Moldavien ist.
00:02:39: Wissen Sie noch, wie Sie als Kind gelernt haben das wenn man jüdisch ist dass das jetzt ein Problem ist?
00:02:47: Wenn gemacht zwei Wochen später das Ghetto habe ich sofort verstanden.
00:02:52: Das Juden sind extra und unser Ghetto war geschlossene Ghetto nicht offene mit Draht begrenzt in Zentrum unserer Stadt weil wir uns alle gebracht hin Wer dort gelebt hatte ihre Wohnung, ist geblieben in die Wohnungen.
00:03:14: Aber wir sind gekommen zu dem Platz und ohne Dach, ohne Garnit, Regen und Sonne.
00:03:22: alles war für uns.
00:03:24: Also Sie haben auf der Straße gelebt?
00:03:26: Ja!
00:03:27: Und Sie waren damals acht Jahre alt?
00:03:30: Acht Jahre ja, war ich damals?
00:03:32: ja.
00:03:33: Mussten sie auch den gelben Stern tragen?
00:03:37: Wir kamen getragen zwei Sterne vorne und unten.
00:03:42: Wie lange waren Sie im Ghetto?
00:03:44: Ich kann genau nicht sagen, punktlich wieviel Zeit es war aber ich weiß etwa so bis zwei Monate.
00:03:52: Zwei Monate auf der Straße?
00:03:54: Auf der Straße!
00:03:56: Regen, Sohne alles
00:03:57: Und Toilette.
00:03:58: Es waren Häuser sag' ich noch einmal.
00:04:01: wenn jüdische Familie haben dort gelebt.
00:04:04: Wer konnte, der hat genommen noch Menschen zu sich.
00:04:08: Aber unsere Familie und sie war eine große Familie, Opa, Oma zwei Tanten vier Kinder bei die Tanten und unsere Familie Und wir waren unter dem Himmel.
00:04:22: Sie mussten ja unglaublich Angst gehabt haben vor den Soldaten?
00:04:25: Rumänische Soldaten und ukrainische Polizisten sind gestonnen rund.
00:04:33: Aber meine Mutter war sehr eine kluge Frau und sie hat gesagt mir, mein Kind wir sind nicht sehr ähnlich zu Juden.
00:04:43: Wir haben keine langen Nase, wir haben keine schwarze Haare ein Tuch auf dem Kopf unter den Draht und ein Mark war dort nicht weit Und sie hat getauscht Seife und noch etwas Klamottenalte auf Produkten und so haben wir gelebt.
00:05:02: Also sie ist aus dem Ghetto raus?
00:05:03: Ich und meine Mutter, ich alleine.
00:05:07: zweimal war ich raus.
00:05:09: Aber dann
00:05:09: wieder... Und die Mutter jedes Mal!
00:05:11: Jedes mal aber wieder zurückgekommen.
00:05:13: Ja es war so.
00:05:15: Ja?
00:05:16: Und da ging's ja auf einen Transport.
00:05:18: In einem Tag hat man in Radio gesagt alle welche sind im Ghetto gehen sie auf die Straßen und stellen sich in eine Reihe.
00:05:30: Und wir gehen zum Hautbahnhof, nehmen sie alles mit.
00:05:35: haben wir das gemacht und vielleicht zwei Kilometer dürfen wir gehen.
00:05:40: zu Fuß.
00:05:41: alte Leute kranke Kinder.
00:05:46: es war gefährlich aber wir sind gegangen.
00:05:49: hat gesagt dass war so in der Reihe mehr als tausend Menschen.
00:05:55: Wussten Sie, wo es hingeht?
00:05:57: Nein.
00:05:57: Wir wissen nur dass wir dürfen zum Hauptbahnhof nicht mehr.
00:06:03: und was macht man weiter, wussten wir.
00:06:05: Und wenn sie sagen, man durfte seine Sachen einpacken... Was hatten Sie denn noch?
00:06:10: Unsere Familie war sehr arm!
00:06:12: Wir hatten kein Gepäck viel.
00:06:16: aber was wir hatten?
00:06:18: meine Mutter hat sehr viel Seife gesammelt weiß ich nicht warum.
00:06:24: Und dann, wenn es KZ war, hat sie getauscht auf Produkte dieses Seifen und wir haben bekommen Brot und Milch.
00:06:37: Aber Sie haben auch gesagt, Ihre Mutter hat doch auch Kostbarkeiten versteckt?
00:06:41: Geld!
00:06:42: Hundert Akupationmark.
00:06:45: Sie hat angeneht mir in Kragen.
00:06:48: Noch vor dem Dettel?
00:06:49: Mein
00:06:49: Kleid, vor dem.
00:06:51: Wir waren noch zu Hause.
00:06:54: Ich wusste das nicht!
00:06:55: Nur die Mutter wollte das.
00:06:57: Also Ihre Mutter muss ja schon...
00:06:59: Meine Mutter ist etwas Besonderes.
00:07:02: Ja
00:07:03: also sie muss schon gewusst haben eine Ahnung gehabt haben.
00:07:06: was passiert dass sie das so versteckt.
00:07:09: Sie hat verstanden, dass kommen schlimme Zeiten und Geld ist immer Geld.
00:07:15: Also im Ghetto konnte Ihre Mutter und konnten Sie noch über den Zaun nach draußen und Sachen kaufen?
00:07:22: Dann war das Ghetto aber nicht so doll bewacht.
00:07:25: Ukraine Polizisten, Polizei und rumänische Soldaten sind gestohlen.
00:07:31: Aber der Distanz war einige Mal groß.
00:07:37: eins.
00:07:38: Und das zweite Meine Mutter hat immer etwas gegeben dem welches wenn er steht.
00:07:43: Ah, okay.
00:07:44: Bestechung!
00:07:45: Verstehe.
00:07:46: Okay.
00:07:47: Ich höre so ein bisschen... Haben Sie früher Jedisch gesprochen?
00:07:50: Jedisch gesprochen haben die Eltern wenn wir dürfen nicht wissen um was das geht.
00:07:57: Wir haben gesprochen ukrainisch und russisch aber die Jedische Sprache hat mir sehr geholfen jetzt hier in Deutschland weil meine deutsche Sprache ist nicht perfekt.
00:08:09: es ist gemischt mit Jedisch.
00:08:12: Erinnern Sie sich an den Transport?
00:08:15: Ja, der Transport war etwas Besonderes.
00:08:19: Wir sind gesessen dem ganzen Tag.
00:08:21: Endlich ist gekommen der Zug.
00:08:23: Der Zug war nicht für Menschen, er war für Tiere und für verschiedene Sachen, nicht mehr für Menschen.
00:08:33: Es war so ein großer Tor Ein Tier sogenannte ja Und oben zwei Schmale Fenster ganz oben.
00:08:46: Uns hat man gesagt, gehen Sie schneller in die Waggons!
00:08:51: Schneller, schneller sind wir gekommen und das Gepäck haben wir gelegt hier.
00:08:57: Hier ist offen und hier steht das Gipäck und wir fahren zwei drei Stunden und der Zug bleibt stehen.
00:09:05: Und wir wissen nicht um was geht das?
00:09:08: Die Wagonen sind voll.
00:09:10: Wir mussten gestorben, Gesicht zu Gesicht.
00:09:13: So!
00:09:14: Alte Leute haben gefallen auf den Boden.
00:09:17: Wir musst gestorgen.
00:09:18: meine Gnicke Kinder haben geweint sie können sich vorstellen ja das Bild und wir stehen und wir warten.
00:09:26: wir wissen nicht um was das geht.
00:09:29: Und plötzlich öffnet man jene Kier wo das Gepäck steht und alles gepackt weg auf der Erde.
00:09:39: Was machen Menschen, wenn das Gepäck ist dort?
00:09:42: Sie springen von dem Wagon zu nehmen die Packungen.
00:09:46: Aber dort stehen rumänische Soldaten mit Bixen und ukrainischer Polizei.
00:09:53: Und mein Schlag über die Hände in Gesicht, über den Kopf zurück im Wagon nicht nehmen gar nicht.
00:10:03: Zurück im Wagen!
00:10:04: So hat man gemacht zwei oder dreimal Bis wir sind gekommen auf die Station, wohin?
00:10:13: zehn Kilometer oder acht Kilometer zum KZ.
00:10:18: Hatten Sie Todesangst?
00:10:19: Oder wussten sie was passiert?
00:10:23: Als Kind?
00:10:24: Ob ich verstand, was dort passiert... Ich wusste schon!
00:10:27: Ich bin zur ersten Klasse zu Ende.
00:10:31: Wir wussten schon etwas Gutes und Schlimmes.
00:10:35: Ich habe alles verstanden.
00:10:37: Also Sie hatten auch Angst zu sterben?
00:10:40: Ich kann nicht sagen, dass ich habe Angst.
00:10:42: Weil die ganze Familie war immer zusammen und wenn der Familie ist zusammen, ja, die Gedanken von Sterben gehen nicht.
00:10:50: Und sie kam dann ins KZ Petschora?
00:10:54: Ja.
00:10:54: Beschreiben Sie mal das!
00:10:56: Das war vor dem Krieg ein Sanatorium für Lungenkranke.
00:11:03: Es waren von drei Seiten Ein Mauer, ein hocher Mauer und Hunden ist ein Fluss Bug heißt er.
00:11:15: Und während wir sind gekommen hat man uns gegeben nur einen Stall von Pferde weil die Wohnung alle waren schon besetzt mit anderen Leuten Juden welche waren von kleinen Städten neben dem Lager Neben KZ.
00:11:37: Und Sie haben geguckt, wie wir kommen?
00:11:40: Sagen sie so durch den Tor... Ah!
00:11:43: Frische sind gekommen.
00:11:45: Gucken sie uns an, wenn sie seien so wie wir sind.
00:11:49: Dünn und...?
00:11:50: Weil Pechora war ein besonderer Lager.
00:11:54: Nicht essen, nicht trinken, nicht arbeiten, nur sterben.
00:12:01: Bevor es gleich weitergeht möchte ich einmal das Konzentrationslager Pechorra kurz einordnen.
00:12:06: Viele kennen Auschwitz, Treblinka, Sachsenhausen.
00:12:08: Pechora dagegen ist selbst historisch interessiert und oft kaum ein Begriff.
00:12:13: Das Lager lag im heutigen Westen der Ukraine damals im sogenannten romänisch besetzten Transnistrien.
00:12:19: Anders als die bekannten deutschen SS-Konzentrations- und Vernichtungslager wurde Pechorra von der rumänischen Jandammerie betrieben.
00:12:26: Bewacht wurde das Lager von rumänische Jandamen und ukrainischen Hilfspolizisten.
00:12:31: Pachora war somit auch kein Vernichtungslager mit Gaskammer.
00:12:34: Die Menschen wurden dort auf eine andere Weise ermordet, durch systematischen Hunger, Kälte, Krankheiten wie Typhus und völlige Vernachlässigung.
00:12:42: Die Besatzer nannten es deshalb auch Todeslager – das Ziel war nicht die Gefangenen am Leben zu erhalten sondern sie sterben zu lassen.
00:12:50: Untergebracht waren die Menschen auf dem Gelände eines ehemaligen Sanatoriums.
00:12:55: Tausende jüdische Männer, Frauen und Kinder wurden zwischen Ende einundvierzig und März vierundviertig dorthin deportiert.
00:13:02: Nur wenige hundert erlebten die Befreiung durch die rote Armee.
00:13:06: Viele Kinder überlebten nur weil sie sich heimlich aus dem eher locker bewachten Lager schlichen im Dorf um Essen bettelten oder Kleidung gegen Brot tauschten.
00:13:15: auch Asiagorban verdankt ihr Überleben solchen Momenten und dem unglaublichen Mut ihrer Mutter.
00:13:22: Es ist so, wir sind gekommen in dem Edictal.
00:13:26: Wir haben Betten mit kleinen Fusses aufs Holz und ein Matratzer von Stroh.
00:13:35: Ein Kissen von Strohhu und eine leichte Decke.
00:13:40: Kleine Lampen haben gebrannt.
00:13:43: Kommt, kommt, hat gesehen etwas!
00:13:45: Und nur die Betten mehr garnicht.
00:13:48: Und jeden Morgen ... Sie kamen an eine Kommission in weißen Kiten und haben geguckt, ob es Krankheiten gibt.
00:13:58: Sie hatten sehr Angst für Tiefus.
00:14:03: Und dort, wo Hunger und Läuse kommen die Krankheiten, ja?
00:14:09: Jeden Tag haben sie geguckt!
00:14:12: Ich habe gesehen vielmals auf der Straße bei uns im Konzept ... Männer schleppen schwarze Säcke, schwere Säcken.
00:14:24: Habe ich gefragt dem Vater was ist dort?
00:14:27: Was schleppen sie?
00:14:27: Er sagte Menschen, tote Menschen!
00:14:33: So war unser Lager.
00:14:35: Was waren Ihre Gedanken als Sie im KZ ankamen?
00:14:41: Was haben Sie gedacht?
00:14:44: Ich konnte sagen bestimmt um was habe ich gedacht?
00:14:48: aber meine Opa war in Ersten Weltkrieg gefangen, in Deutschland.
00:14:54: War er zwei Jahre und konnte sprechen Deutsch.
00:14:59: Und hat gesehen Deutschland, wenn Montym gesagt vor dem Ghetto und vor KZ, mit ihm gesagt Jankel, Deutsche kommen Sie schießen die Juden, sagt er, Deutsche machen das nicht!
00:15:13: Sie wissen nicht welches Volk ist das?
00:15:16: Kulturell Und so und so, und der Erste war er mit ihm geschossen.
00:15:24: Im KZ?
00:15:25: In KZ ist gekommen ein deutscher Offizier in Lager mit einem gedeckten Auto und hat gesagt alle Frauen in eine Reihe mit Kindern und die Männer ohne Kinder in die zweite Reihe.
00:15:42: Sonst ist es gestohlen.
00:15:43: mein Vater nimmt meinen Bruder weil Er war mit ihm.
00:15:49: Der deutsche Offizier sagte noch, wem ich lege die Hand auf den Rücken?
00:15:54: Mach drei Schritten nach vorne!
00:15:55: Und es kommt die Reihe zu meinem Vater und er legt ihm die Hand.
00:16:01: Er war vierzig Jahre damals mein Vater.
00:16:04: Mein Vater zeigt das Kind ... Nein, sagt er, das Kind weg.
00:16:10: Sagt der Opa Deutsch.
00:16:12: Er erklärt ihm dass der Vater ist psychisch krank Und hat ein Kind, guckt mich an und der Opa war sechzig.
00:16:21: Er war so schön!
00:16:23: Ich habe einen Portrait von ihm.
00:16:26: Und er sagte nehm ich, ich gehe mein Sonnenbleib mit dem Kind, sagt der Deutsche Fissiergut gehst du in den Auto.
00:16:35: Und das Auto mit die Männer ist gekommen zehn oder vierzehn Kilometer von Pichora und gegraben meinen großen Grab Und die Erste waren sie.
00:16:49: So ist mein Opa
00:16:51: gestorben.
00:16:55: Sie haben mal erzählt, über die KZ-Mauer gab es Tauschgeschäfte mit den Bewohnern der Stadt?
00:17:01: Ja das einzige was unsere Eltern hatten zu essen und zu bekommen durch den Mauer und geworfen hin.
00:17:10: Etwas Klamottenseife weiß ich was und von dort haben bekommen Brot etwas zu essen, kurz zu sagen.
00:17:19: Ja?
00:17:19: Und einmal ich habe gesehen wie ein Junge von fünfzehn, sechzehn Jahre stellt einen Stein auf dem zweiten so-so-so und wenn er ist gekommen, der dritte vielleicht da steigt steht er oben und nimmt die Hände nach oben weil dort auf den Mauer steht ein Eimer mit Flaumen Und er wollte ihm, vielleicht hat er schon übergeworfen hin was.
00:17:47: warum hat man ihm gegeben?
00:17:49: den Eimer.
00:17:50: Ja und er wollte dem Eimer nehmen mit beide Hände aber letztlich Mutton geschossen.
00:18:00: Und er folgte auf der Erde und alle flaumen auf ihn und Blut.
00:18:06: und wir Kinder stehen weil wir immer waren neben dem Mauer.
00:18:11: Es ist etwas gefallen auf der Erde, haben wir das schnell genommen und gegessen.
00:18:20: Aber nach dem was wir haben gesehen sind wir mehr zu den Mauern nicht gekommen.
00:18:27: Sie haben dann Kartoffelschalen aus dem Müll gegessen?
00:18:31: Ja ja aber die Schalen haben wir gefunden dort neben der Küche.
00:18:36: sie hatten eine Küche wo sie haben gekocht für die Soldaten, für die Polizei Und dann die Reste hat man rausgeschmissen und wir haben gefunden das Ort.
00:18:48: Das Beste war die Schale, die Kartoffelschale.
00:18:52: Wir haben schnell im Bug in dem Fluss gewaschen gemacht einen kleinen Feuer und gebraten und alle haben Kinder gestohlen so mit zwei Händen.
00:19:03: Und Reste, was ist geblieben?
00:19:05: Stickerfleisch, Brot, Obst, Gemüse ... Wir haben das alles gegessen und nicht krank geworden Nein.
00:19:15: Und sie sind dann mit ihrer Mutter geflohen?
00:19:18: Ja!
00:19:18: Denn die hatte, wie gesagt diese...
00:19:20: Ja von dem Kragen.
00:19:21: Das
00:19:22: Geld versteckt und konnte bestechen.
00:19:24: Wie war denn der erste Fluchtversuch, der gescheitert ist?
00:19:29: Meine Mutter habe ich gesagt es war eine besondere Frau.
00:19:33: Sehr ein Klugge.
00:19:35: Sie hat gesagt ab dem ersten Tag Ich bleibe hier nicht.
00:19:39: Und mein Opa hat gesagt Äh Tja wenn du machst das Da sterben wir alle.
00:19:45: Man nimmt dich und es ist kaputt für die ganze
00:19:48: Familie.".
00:19:49: Die Mutter sagte, nein, nein!
00:19:51: Es wird sein alles in Ordnung.
00:19:53: Sie ist gegangen zu dem Tor und noch gesprochen mit ukrainischen Polizeien, dass so und so sie will mit einem Kind raus.
00:20:04: Notim etwas gegeben.
00:20:06: Was weiß ich nicht?
00:20:08: Der Krankenwahl war noch in Ordnung.
00:20:10: Also du noch was verstehst?
00:20:11: Ja, vielleicht.
00:20:12: Ich weiß nicht, was dort ihm gegeben... Sie kommt abends... ja mein Vater sagte dem Sohn gebe ich nicht.
00:20:19: Geh alleine!
00:20:21: Die Mutter sagte nein allein gehe ich nicht, Asche kommt mit mir.
00:20:25: Du kommst sage ich ja, ich gehe.
00:20:28: Die Tante, was sie hat drei Tächter hatte und sagte nie meine Asche auch, noch eine Asche war aber sie war älter als ich zwei Jahre.
00:20:41: Sie sagten, sie soll leben bleiben.
00:20:44: Nimm sie mit.
00:20:46: Die Mutter sagte gut, sie geht noch einmal zu den Polizisten und sagte, wenn er wieder gearbeitet hat, ich komme mit zwei Kindern.
00:20:57: Wir kommen abends, es ist schon dunkel.
00:21:01: Und wir kommen zu dem Tor.
00:21:04: Er öffnet ein kleines Tier durch die Tür.
00:21:08: Wir laufen durch ... Der Weg war sehr ein schmaler Weg.
00:21:15: Sofort ist der Wald, aber wenn wir durchgelaufen sind, haben wir gesehen, dass ein Junge etwa so ca.
00:21:26: von uns weiß ich nicht.
00:21:28: Mit einer Gruppe Gänse.
00:21:31: Ich habe gesehen, das drei Menschen sind raus und im KZ.
00:21:38: Und diese Zeit, bis sie gekommen waren ... hat sich die Gruppe von Polizei getauscht.
00:21:46: Die mit wem die Mutter gesprochen und etwas gegeben, sind weg nach Hause und neu gekommen.
00:21:54: Und der Junge sagte, was er gesehen hat.
00:21:58: Sind sie raus?
00:22:02: Wir waren schon hundert Meter durch den Weg in den Wald.
00:22:12: stark geschlagen die Mutter und meine Cousinen.
00:22:17: Ja, beide sehr, sehr geschlagen.
00:22:20: Mich hat man nicht so geschlagen.
00:22:22: sie hatten kein Zeitnet und schnell getrieben zurück.
00:22:26: Wir haben uns gebracht in ein kleines schmale Zimmer.
00:22:31: wir konnten nicht umdrehen sich dann.
00:22:34: er hat gesagt morgen hängen Sie ja auf dem Platz.
00:22:39: alle sollen sehen Das laufen darf man nicht.
00:22:44: Die Mutter gehört, sie sind weg und es ist eine neue Polizei gekommen.
00:22:52: Es war schon der Frühmorgensfahrt gewesen.
00:22:56: Meine Mutter seht ein Polizei, nicht von der Gruppe kloppt im Fenster.
00:23:03: Und er fragt durch den Fenster was kloppsst du?
00:23:08: Und die Mutter sagt mir ... Als er dreht sich um und nimmt von dem Kragen, wieviel weiß ich nicht.
00:23:16: Und zeigt ihm ein Schein.
00:23:19: Nur ein Polizei in Dorf bekommt wenig Geld.
00:23:23: Er sieht Geld.
00:23:25: Sagt er einen Moment, er kommt zu uns und sie gibt ihn.
00:23:31: Und er sagt er öffnet die Tür und sagt es schneller.
00:23:35: Wir sind weg!
00:23:37: Die Mutter war schwarz-blaue Flecken.
00:23:42: Sie konnte kein Wort sagen.
00:23:46: Achja, verloren die Möglichkeit zu sprechen?
00:23:49: Zwei Wochen hat sie nicht gesprochen!
00:23:53: Nur ich war ... alles war bei mir in Ordnung.
00:23:57: Ich wurde mich geschlagen aber nicht so wie sie beide sind.
00:24:02: Aber der Mutter liegt im Bett auf dem Bett und mein Opa sagte nur, ähte ich ob dir gesagt Sagt sie, ich mach noch einmal.
00:24:15: Noch einmal.
00:24:16: Ja?
00:24:17: Sagt er nur du bist mit Schuhe.
00:24:18: Sagt ihr ja vielleicht Aber dieses Mal das zweite schon hat die Tante das ja nicht gegeben.
00:24:27: Nur ich und die Mutter aber nicht durch Polizei Durch den Maurer und Fluss.
00:24:35: Die Mutter hat gefunden einen so ein Platz dort sozusagen das Wasser nicht tief und sie hat gefunden so einen Platz.
00:24:44: Und wir sind durchgelaufen, gerade in Woldt und das war... Wir sind geblieben im Wald.
00:24:53: Wow!
00:24:54: Sie haben Ihre Mutter mal als Helden bezeichnet?
00:24:57: Meine
00:24:57: Mutter ja.
00:24:58: Also ist ja wirklich so.
00:25:00: Sie sind dann... Ich sehe
00:25:01: ein kluge Frau.
00:25:02: ...sie sind dann hundertzwanzig Kilometer zu Fuß zurück in Ihr Dorf gelaufen.
00:25:08: Können Sie sich vorstellen, ich weiß nicht wie viel Zeit.
00:25:10: Hundertzwanzig Kilometer hat mein Vater gesagt ist mit dem Zug so auf der Karte?
00:25:19: Geografie ja
00:25:20: aber
00:25:21: wir sind gegangen weiss ich nicht wie viele Tage.
00:25:25: und wir haben gesehen ein Friedhof und die ukrainische Traditionesomen kommt auf den Friedhof bringt man viel Essen Mein sagt gute Wörter von die Gestorbene, dann ist man.
00:25:39: Und was es geblieben lasst man für die Tote.
00:25:44: Wir sind gelaufen nur nachts.
00:25:47: Am Tag hatten wir Angst und am Tag wenn ein Friedhof ist da Ein Restaurant.
00:25:55: alles hatten wir dort.
00:25:57: Und wo haben sie geschlafen?
00:26:00: Das kann ich nicht sagen.
00:26:03: In Sumpf war Und die Mutter hat geschrien, Hilfe ukrainisch.
00:26:09: Und es kam ein Mann und das war ein Mann.
00:26:13: Sein Name war Dachowski.
00:26:16: Er war ein Lehrer Mathematik und Physik.
00:26:20: Hat der Gehirn?
00:26:20: die Mutter schreit, sagt er.
00:26:22: was schreien sie?
00:26:23: Sagt sie Kuh mein Kind geht in den Sonnen weiter!
00:26:27: Was soll ich machen?
00:26:29: Sind gekommen noch drei Männer.
00:26:31: Ich habe zwei dünne Bäume gemacht, wie Schienen.
00:26:37: Von beiden Seiten zu mir wurde mich rausgeschleppt aber ich konnte nicht stehen weil die haben viel Blut bei mir genommen und sie hat mich getragen so hier auf den Rücken.
00:26:53: Jede Mann, vier Männer waren sie.
00:26:56: Sind wir mit der Mutter geblieben?
00:26:58: Sind wir durch Dörfer gekommen?
00:27:01: Möcht uns gegeben essen, möcht uns gelass schlafen.
00:27:05: Es war alles prima.
00:27:09: Menschen
00:27:09: waren.
00:27:11: Und wann haben Sie dann Ihre Familie wieder gesehen?
00:27:15: Wir sind gekommen in unser Häuschen, ein kleines Häuschende von neun Metern eine Zimmer hatten und später sind sie alle gekommen Weil der rumänische Kommandant, was mein Vater hat gesagt, die Augen zugemacht.
00:27:34: Die ganze Familie zusammenzukommen!
00:27:38: Wir waren zwei mit der Mutter.
00:27:41: Aber dort waren alle.
00:27:43: nur der Opa ist geblieben.
00:27:45: Ja ja haben Sie gesagt?
00:27:47: Wie lange waren sie im KZ insgesamt?
00:27:50: Vielleicht... die Mutter hat gesagt vier Monate.
00:27:54: Vier Monate und dann wurden sie ja durch die rote Armee befreit.
00:28:00: und da haben sie mal erzählt, Sie haben Ihre alte Schule brennensehen.
00:28:04: Und Sie sind reingegangen?
00:28:05: Ja.
00:28:06: Was ist dann passiert?
00:28:08: Und dort war ein Großpital von deutschen Soldaten und rumänischen Soldaten.
00:28:16: Und dort haben wir gesehen das erste Mal in meinem Leben, das letzte Mal gebrannte Menschen sind geliebt auf verbrennte Betten Und es war ein gefährliches Bild.
00:28:29: Wir sind weg von dort, schneller in die Küche.
00:28:33: Dort in der Schule war ein Büffel für Schüller und dort darf sein etwas von Essen.
00:28:41: Und wir sind gekommen hin, habe ich gefunden einen Sack ganz zwei Kilo vielleicht Mehl und im zweiten Sack zwei Kilos Zucker.
00:28:53: Freude, kann man sich nicht vorstellen.
00:28:56: Ich habe genommen schneller die zwei Säcke und gehe schon zu der Tür und sehe sehr schöne Gefäße.
00:29:03: Und ich habe das Gefäß gebracht.
00:29:06: Steht ein Zehn-Vierzig und der Adler mit dem Ganzen alles was da sein darf.
00:29:14: Reichsadler?
00:29:15: Ja!
00:29:16: Ich bring immer wenn ich spreche in ... In der Schule, in anderen Organisationen bringe ich das immer.
00:29:23: Haben Sie noch zu Hause?
00:29:24: Ja ja, diese
00:29:25: Vase!
00:29:26: Aber Ihre Mutter, als sie das gesehen hat...
00:29:29: Meine Mutter, sie hat mir geschlagen stark.
00:29:34: Warum bist du gegangen und uns nicht gesagt?
00:29:36: Sagt die Mutter, guck was ich dir gebracht habe.
00:29:40: Sie hat das Mehl und dem Zucker gesehen.
00:29:44: Und die Säcke waren von solchen Stoffen, sagt sie Asia.
00:29:47: Ich mache ein Tischdecken.
00:29:50: Sie hat gekocht dem Sag, sie hat gewaschen dem Sag.
00:29:54: Der Adler ist geblieben.
00:29:56: Aber ein Tischdecker hatte gemacht.
00:29:59: Sag ich und jetzt was macht ihr mit dem Adler?
00:30:02: Ich nehme eine Zeitung und deckt zu.
00:30:05: Und so war der Adler bei Hund Jahre zwanzig vielleicht.
00:30:10: Okay
00:30:10: versteckt!
00:30:11: Ja
00:30:12: Ihre Mutter wollte ja dann, dass Sie Apothekerin werden?
00:30:15: Ja.
00:30:15: Aber das konnten sie nicht und das hatte auch mit Antisemitismus zu tun... Ehrlich
00:30:19: zu sagen bin ich gefahren um zwanzig Jahre und ich habe gegeben die Dokumente in ein Uni und das erste war eine russische geschrieben darf man.
00:30:32: Habe geschrieben und bekommen vier.
00:30:35: Das heißt in Deutschland zwei.
00:30:38: Die Sekretärin sagte mir du bist fast bei uns!
00:30:42: Die Hauptsache hast du gemacht.
00:30:44: Aber ich habe ausgefüllt ein Papier und dort die letzte Reihe dort in dem Papier ist gewesen, wo waren sie wenn der Krieg war?
00:30:56: Habe geschrieben dass sich Warenkazetten gettet.
00:30:59: Ah!
00:30:59: Sie waren dort.
00:31:01: Ist gekommen ein KGB und sagte sie haben geschrieben das.
00:31:06: Sag ich ja.
00:31:08: Wieso sind sie geblieben?
00:31:10: Sag ich, die Frage verstehe ich nicht.
00:31:12: Es war für sie besser... Wenn ich lebe nicht!
00:31:15: Sagt er, nein hier fragen stelle ich.
00:31:19: Schreiben Sie alles und es weg.
00:31:23: So bin ich nicht geworden von Matzef und wie geworden ein Lehrerin.
00:31:28: Glück im Unglück weil sie wollten ja eigentlich Lehrerin werden?
00:31:31: Ja,
00:31:32: aber ich wollte das machen was die Mutter hat gewollt.
00:31:35: Und das ging nicht weise.
00:31:36: jüdisch waren.
00:31:37: Was haben sie dann unterrichtet als Lehrerin?
00:31:39: Ich war ein Lehrerin von der ersten bis vierten Klasse.
00:31:44: Aber die letzten fünfzehnzeig Jahre habe ich gearbeitet in einem psychoneurologischen Sanatorium, wo Kinder sind gekommen aus verschiedenen Schulen
00:31:57: Moskau
00:31:58: mit verschiedenen Sachen.
00:32:02: Haben Sie Ihren Schülern jemals aus ihrem Leben erzählt?
00:32:06: Nein, nein.
00:32:07: Die Frage hat man mir gestellt.
00:32:09: in der Sowjetonne haben sie für dreiundfünfzig.
00:32:13: habe ich nicht Format selbst geworden weil ich geschrieben wäre bin und das hat net interessiert niemanden.
00:32:22: Haben
00:32:22: Sie geheimgehalten?
00:32:24: dann haben Sie geheiratet und einen Sohn bekommen.
00:32:26: ja
00:32:27: war ihr Mann auch jüdisch?
00:32:30: Ja, meine Mutter hat gesagt.
00:32:32: Ich liebte einen Mann einander.
00:32:35: Aber die Mutter sagte, ich hänge mich... wenn du heiratest, nicht kein Juni!
00:32:43: Und ich habe nur in Moskau geheiratet.
00:32:47: Weil alle Ferien bin ich in Moskal gewesen und die Kultur und die Opfer und Valette und Symphonie war das Leben.
00:32:57: Habe ich gesagt, ich heirete aber in Moskau.
00:33:01: Hat mein Mann immer gesagt, doch hast geheiratet nicht mich!
00:33:05: Doch hast geheiratelt Moskow.
00:33:07: Sag' ich ja, es ist
00:33:09: so.".
00:33:10: Aber Sie haben Ihren Mann geliebt?
00:33:13: Ja,
00:33:14: und wie hat Ihr Sohn auf Ihre Geschichte reagiert?
00:33:18: Mein Sohn ist ein realistischer Mann.
00:33:21: Er hatte drei Töchter.
00:33:23: Er weiß von allem, was ich habe übergelebt.
00:33:28: Aber nur die Kinder wissen und wenn sie sehen den Zeitschrift, den jüdischen unseren oder waren in Bezett ein Artikel oder sie hören oder sie sehnen Internet mich Sie rufen mich aus, ja wir sind stolz und sage ich noch sehr schön.
00:33:50: Schön!
00:33:51: Ja.
00:33:52: Und sie sind seit nineteenhundertzeigundneunzig in Berlin?
00:33:55: Wie kam das?
00:33:57: Die neunzigste Jahre in Russland waren sehr schwer.
00:34:01: Es war so dass in die schönsten Laden war Nettwurkbrot Milch gar nicht leer wie drinnen bedeckt mit Zeitungen.
00:34:15: Und die Zeit war gefährlich und mein Sohn war schon hier, weil er ist weg wie ein Tourist im neunzigsten Jahr.
00:34:24: Nach Berlin?
00:34:25: Ja!
00:34:26: Er hat mich angerufen und gesagt Mama, schneller, schneller Deutschland nimmt Juden.
00:34:35: Die Wörter haben mich sehr gewundert.
00:34:38: Deutschland nimmt Juden... sage ich nein, so komme ich nicht.
00:34:42: Ich darf ein Papier von der Regierung und achtzehn Monaten bin ich zu dem Botschaft gegangen und bekommen einen Papier, ich weiß schon nicht wie das heißt dass ich darf kommen nach Deutschland.
00:34:59: So bin ich mit Mann im Zweiundneinzig gekommen.
00:35:03: Hatten Sie jemals Bedenken nach Deutschland zu kommen ausgerechnet?
00:35:08: Einige fragen mich, ob ich gegen Deutschland oder deutsche Menschen habe.
00:35:15: Nein!
00:35:15: Nur das Einzige ist wenn ich gesehen habe die erste Zeit alte Leute Männer mit Stalken angeboten und dachte oh der war es vielleicht neben Stalingrad oder er war unter Moskau.
00:35:29: aber andere Gedenken... Komm nicht zu mir.
00:35:33: Kein Hass, Gott soll heiten und ich glaube sehr in ein Wort wie der Gutmachung.
00:35:40: Das ist das erste Wort was ich habe gelernt hier in Deutschland Und einige Deutsche sagen mir und sie glauben noch Ja!
00:35:48: Ich glaube...
00:35:50: An die Menschheit?
00:35:51: Ja
00:35:52: War es schwer für Sie in Deutschland?
00:35:54: Nein, so an der Viren sich.
00:35:56: nein, nein, ich lobe mich aber ich bin sehr reinktive Menschen.
00:36:02: Ich bin immer in Wurz, überall.
00:36:05: Wie soll das sein?
00:36:06: So habe ich gesucht eine Möglichkeit zu unterhalten sich mit deutschen Menschen und so und jüdisch und deutsch sind sehr endlich die zwei Sprachen.
00:36:18: Sie sind als Zeitzeugen ja auch weiterhin in Schulen unterwegs sprechen mit Schülern oder über alles.
00:36:23: Ja,
00:36:24: ich war schon in zwölf Schulen in Berlin, in Potsdam und in Tübingen
00:36:31: Und sie sind ja auch super aktiv in der jüdischen Gemeinde und es ist inzwischen sogar eine Kita nach ihnen benannt worden.
00:36:37: Weil, dreiunddreißig Jahre bin ich ehrenamtlich bei Pflegeheim, welche findet sich dort auf dem Platz und gebaut einen neuen Kindergarten hat mir Jove unser Vorsitzender gesagt.
00:36:55: Sie sind nicht gegen wenn wir geben... Ihres Namen dem Kindergarten.
00:37:01: Ich sage, ein Name gibt man nach gestorbenen Aber ich lebe noch.
00:37:07: Sagt er nein?
00:37:07: Nein!
00:37:08: Ich habe gefragt im Senat, hat man mir gesagt Wenn es ist ein Mensch dann ist in Ordnung.
00:37:16: Und hab' ich gesagt ja Es ist jetzt ein Kindergärten oben auf der Wand steht Asiagorban und einmal fahre ich in der U-Bahn und sehe in Fernseher Nuban.
00:37:29: Ich dachte, oh Gott ich bin vielleicht... Was ist das?
00:37:34: Und das war ein Artikel von Bezett.
00:37:37: Habe ich gesehen mich in der U-Bahn auch.
00:37:40: Hätten Sie das je gedacht?
00:37:43: Es ist sehr hochgeschätzt aber was gemacht hat, habe ich verdient sozusagen.
00:37:50: Und Ihre Mutter auch?
00:37:52: Oh meine
00:37:53: Mutter!
00:37:55: Vielen vielen Dank dafür fürs Gespräch dass sie sich die Zeit genommen haben, uns nochmal ihre Geschichte zu erzählen.
00:38:01: Ja ich danke jeden!
00:38:03: Wahnsinn das war was für ein Leben mit Asja Gorbahn.
00:38:06: Für mich persönlich war dieses Gespräch etwas wirklich Besonderes denn in den kommenden Jahren werden wir die letzten Überlebenden der Shoa verlieren.
00:38:14: umso wichtiger ist es ihrer Erinnerung festzuhalten nicht als Kapitel im Geschichtsbuch sondern als persönliche Lebensgeschichten.
00:38:21: Asia-Gorban engagiert sich bis heute unermüdlich als Zeitzeugen in Schulen und in der jüdischen Gemeinde zu Berlin.
00:38:28: Und ihr habt's gehört, eine besondere Auszeichnung trägt sogar ihren Namen!
00:38:31: In Charlottenburg gibt es die Kita Asya Gorban benannt nach ihr und ihrem außergewöhnlichen Lebensweg.
00:38:38: Und in der nächsten Folge ist ein Mann zu Gast, der Berlin über viele Jahre geprägt hat wie kaum ein anderer – wortwörtlich.
00:38:45: Eberhard Diebken war insgesamt mehr als fünfzehn Jahre regierender Bürgermeister Vor und nach der Wiedervereinigung.
00:38:51: Mit ihm habe ich gesprochen über das geteilte Berlin, den Mauerfall und die Herausforderung einer Stadt, die plötzlich wieder zusammenwachsen musste.
00:38:59: Ich würde mich freuen wenn wir uns dann wieder
00:39:10: hören!
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