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Freiheit auf UKW: Astrid Landero und DT64 | Was für ein Leben - Folge 8

Freiheit auf UKW: Astrid Landero und DT64 | Was für ein Leben - Folge 8

41m 59s

Eine Biografie im Spannungsfeld von Politik, Radio und Feminismus
Manche Lebensgeschichten erzählen mehr über eine Zeit als jedes Geschichtsbuch.

Die von Astrid Landero ist eine davon.
Aufgewachsen in Thüringen in einem politisch geprägten Elternhaus, entwickelt sie früh ein Interesse für internationale Themen, hört westliche Musik und beschäftigt sich mit der US-Bürgerrechtsbewegung. Ihr Weg führt sie zum Studium nach Moskau – in ein internationales Umfeld, das ihren Blick weitet.
Zurück in der DDR arbeitet sie zunächst beim Zentralrat der FDJ, bevor sie 1988 zum Jugendradiosender DT64 kommt.
DT64 ist zu diesem Zeitpunkt ein besonderer Ort: unterschätzt von der politischen Führung –...

Flucht, Folter, Hoffnung: Der Weg von Tarek Elmasoudi nach Europa | Was für ein Leben - Folge 7

Flucht, Folter, Hoffnung: Der Weg von Tarek Elmasoudi nach Europa | Was für ein Leben - Folge 7

44m 42s

Tareks Flucht durch Wüste, Gefängnisse und über das Mittelmeer

Manche Lebensgeschichten sind so drastisch, dass sie kaum zu glauben sind.
Und doch sind sie real.
Die Geschichte von Tarek Elmasoudi ist eine davon.
Aufgewachsen in der ägyptischen Wüste, ohne Perspektive, macht er sich schon als Teenager auf den Weg – raus aus einem Leben, das für ihn keine Zukunft bereithält. Seine erste Flucht führt ihn nach Saudi-Arabien, wo er auf der Straße lebt und sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Doch er wird zurückgebracht.
Der nächste Versuch endet in einem Albtraum: Libyen.

Gefängnis. Folter. Menschenhandel.
Zurück in Ägypten folgt die...

Wie eine Frau Berlin geprägt hat – und warum sie ging und zurückkam | Was für ein Leben - Folge 6

Wie eine Frau Berlin geprägt hat – und warum sie ging und zurückkam | Was für ein Leben - Folge 6

35m 21s

Eine Frau, viele Szenen.

New York in den 80ern, Westberlin kurz vor dem Mauerfall, das wilde, offene Berlin der 90er – und mittendrin: Danielle de Picciotto.
Multimediakünstlerin, Musikerin, Modedesignerin, Autorin, Filmemacherin – und eine der prägendsten Figuren der Berliner Szene. Gemeinsam mit Dr. Motte initiierte sie 1989 die erste Love Parade – damals noch ein kleiner Umzug auf dem Kurfürstendamm, der später Musikgeschichte schreiben sollte.
Doch ihre Geschichte geht weit darüber hinaus.
Danielle kommt Ende der 80er nach Berlin – in eine Stadt im Umbruch. Freiräume entstehen, kreative Szenen wachsen, Clubs wie der Tresor oder das E-Werk prägen eine neue...

Als Martin Luther King in Ostberlin predigte – und ein Berliner hautnah dabei war | Was für ein Leben - Folge 5

Als Martin Luther King in Ostberlin predigte – und ein Berliner hautnah dabei war | Was für ein Leben - Folge 5

15m 38s

Anfang der 1960er Jahre ist er Lehramtsstudent in Ost-Berlin – und singt im Chor der Marienkirche Berlin.
Religion ist in der Deutsche Demokratische Republik offiziell unerwünscht.

Gerade deshalb wird die Kirche für viele zu einem Ort der Freiheit.
Dann passiert etwas völlig Unerwartetes:
Martin Luther King Jr. kommt nach Berlin –

und überquert 1964 spontan die Grenze nach Ost-Berlin.
Ohne Pass.

Mit einer American-Express-Karte.
Wenig später steht er auf der Kanzel der Marienkirche – und predigt vor hunderten Menschen.

Später auch in der Sophienkirche Berlin.
Ekkehardt Brewing ist mittendrin.
Er erzählt, wie sich dieser Moment angefühlt hat, welche Bedeutung Kirche...

94 Jahre Berlin | Was für ein Leben -  Folge 4

94 Jahre Berlin | Was für ein Leben - Folge 4

37m 33s

Ein Jahrhundertleben zwischen Krieg, Mut und Freiheit

In dieser Folge von „Was für ein Leben“ spricht FluxFM-Redakteur Matti Geyer mit Eva Tetz – 94 Jahre alt, Ur-Berlinerin, voller Energie und mit einer Geschichte, die sich über fast ein ganzes Jahrhundert spannt.
Geboren am Ende der Weimarer Republik, wächst sie im Nationalsozialismus auf und erlebt den Zweiten Weltkrieg als Kind mitten in Berlin. Bombennächte, Angst, Zerstörung – und eine Zeit, die ihr Leben prägt. Zwischendurch wird sie aufs Land verschickt, fern von ihren Eltern, während die Angriffe auf die Hauptstadt immer heftiger werden.
Nach dem Krieg folgt ein Leben in der...

Sieben Jahre Straße | Was für ein Leben - Folge 3

Sieben Jahre Straße | Was für ein Leben - Folge 3

20m 16s

Ein Gespräch über Freiheit, Sucht – und den langen Weg zurück
Was passiert, wenn Freiheit plötzlich keine Richtung hat?
In dieser Folge von „Was für ein Leben“ spricht FluxFM-Redakteur Matti Geyer mit Uwe Tobias – einem Mann, der sich nie angepasst hat. In der DDR landet er mehrfach im Zuchthaus, weil er sich gegen das System stellt. Nach der Wende will er eigentlich nur kurz raus – ein paar Tage auf der Straße, die neue Freiheit spüren.
Doch aus Tagen werden Jahre.
Sieben Jahre lebt Uwe Tobias ohne festen Wohnsitz in Berlin. Er schläft unter Brücken, in Hauseingängen, kämpft mit...

Die 21-Jährige, die der DDR entkam | Was für ein Leben - Folge 2

Die 21-Jährige, die der DDR entkam | Was für ein Leben - Folge 2

28m 28s

Ständige Vertretung, ständiger Nervenkitzel: Die Geschichte der Inge Albrecht
Manche Entscheidungen verändern alles.
In dieser Folge von „Was für ein Leben“ spricht FluxFM-Redakteur Matti Geyer mit Inge Albrecht – die 1984 mit gerade einmal 21 Jahren einen mutigen Schritt wagt: Sie flieht aus der DDR.
Nach mehreren gescheiterten Versuchen landet sie schließlich in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin – einem Ort zwischen Hoffnung und politischem Ausnahmezustand. Wochenlang wartet sie dort, zusammen mit anderen, auf eine Entscheidung, die über ihre Zukunft bestimmt.
Inge erzählt, wie sie ihre Flucht geplant hat, was in der Vertretung wirklich passiert ist – und...

Der Sohn aus dem letzten Deportationszug | Was für ein Leben - Folge 1

Der Sohn aus dem letzten Deportationszug | Was für ein Leben - Folge 1

21m 58s

Aus einem kurzen Radiobeitrag wird ein bewegendes Zeitzeugengespräch.
Alles beginnt mit einem Berliner Schnipsel bei FluxFM: Redakteur Matti Geyer erzählt vom letzten Deportationszug, der am 27. März 1945 Berlin in Richtung Theresienstadt verlässt. Mit an Bord: eine junge Mutter und ihr wenige Tage altes Baby.
Eine Geschichte, die fast vergessen war.
Bis sich 80 Jahre später ein Mann meldet.
Michael Meisels hört den Beitrag und erkennt sich selbst darin wieder. Er ist dieses Baby. Vermutlich der jüngste Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt.
In dieser ersten Folge von „Was für ein Leben“ erzählt er seine unglaubliche Geschichte: von seiner Mutter, die während...